Queens View, 2003 / 2013 / 2019

Die Schotten sind ein clever Völkchen. Und ich mag das. Einen künstlichen See schaffen und dann einen Aussichtspunkt als Queens View zu benennen, das zieht die Touristen an. Und der Blick ist auch nach meinem Geschmack! Einfach ein toller Anblick, erst recht, wenn die Sonne scheint.

Das Beitragsfoto oben stammt von 2003 im September, Kamera war eine ganz einfache No-Name DC3320 von Praktica. Die folgenden beiden Bilder sind von 2013 (August) mit der Lumix G3 und von 2019 (Juni) mit Lumix G9

Ich halte 2013, und ja, das ist eine Eigenart von mir, die Kamera hier ziemlich weit nach links geneigt … nun ja, das könnte man korrigieren, aber in diesem Beitrag geht es nicht um den korrekten Horizont … 2019 ist es, nimmt man alle drei Jahre zusammen, am Bedecktesten. Das Wetter ist ganz entscheidend für die empfundene Schönheit des Blicks über Loch Tummel gen Westen. Aber ich finde alle drei Sichten einfach schön.

Bemerkenswert erscheint mir die Tatsache, dass in allen drei Bilden der Uferbewuchs am gegenüberliegenden Ufer als andersfarbiges Grün erkennbar ist und es hier über die Jahre de facto keinerlei landschaftliche Veränderung gegeben hat. Unterschiede in der landschaft finden sich eher im Vorgergrund: Die beiden Birken, die 2013 und 2019 ein wenig den Blick auf den See versperren sind 2003 noch gar nicht erkennbar. In 2019 sind sie erkennbar höher als 2013, wen wunderts? Sind ja auch 6 Jahre vergangen. Nun bin ich kein Botaniker, aber auffällig ist auch, die beiden Birken sind 2019 zwar höher, aber im Blattwerk deutlich lichter als noch 2013.

Stellt sich die Frage, ist auch hier schon ein wenig mehr Erwärmung/Trockenheit über den langen Zeitraum sichtbar? Vielleicht liest das ja ein kundiger Mensch und kommentiert mal?

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